HanseWerk: Mehr grünes Gas im Netz – HanseGas investiert 5,3 Millionen Euro für die Aufnahme von Bioerdgas

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Anteil von Bioerdgas bei HanseWerk-Tochter HanseGas kann in den Sommermonaten auf über 30 Prozent steigen

BildIn Kaarßen baut HanseGas, Tochterunternehmen von HanseWerk, derzeit eine Einspeiseanlage zur Aufnahme von Bioerdgas. Dazu entstehen eine etwa 8.500 Meter lange Leitung und ein Verdichter, damit das Bioerdgas im Netz aufgenommen werden kann. „Von Juni bis September steigt der Biogasanteil bei HanseGas auf über 30 Prozent und mit der neuen Anlage in Kaarßen noch weiter“, sagt Olaf Boenigk, aus dem Bereich Betrieb Verteilnetze und bei HanseWerk-Tochter HanseGas zuständig für die Gasnetzinfrastruktur im Westen Mecklenburg-Vorpommerns. 5,3 Millionen Euro investiert HanseGas, Tochter von HanseWerk, in den Bau von Einspeiseanlage, Leitung und Verdichter.

In der Einspeiseanlage von HanseGas, Teil der HanseWerk-Gruppe, die derzeit in Kaarßen entsteht, wird geprüft, ob das Bioerdgas aus der nebenstehenden Aufbereitungsanlage den Qualitätskriterien für eine Einspeisung entspricht. Nach erfolgreicher Prüfung wird das Bioerdgas über eine 8.500 Meter lange Gasleitung aus der Gemeinde in Niedersachsen zum Verdichter in Benz, einem Ortsteil von Lübtheen, in Mecklenburg-Vorpommern geleitet. Hier wird das Bioerdgas auf einen Druck von 25 Bar verdichtet und ins Hochdrucknetz eingespeist. Über die Hochdruckleitung HDL 102 mit einer Gesamtlänge von ca. 240 km wird es dann weiter verteilt.

Die Anlage in Kaarßen steht bereits. Auch die neue Leitung von HanseGas, Tochter von HanseWerk, soll in wenigen Tagen in Betrieb gehen. Dabei wurden etwa zwei Drittel der Leitung von HanseWerk-Tochter HanseGas im sogenannten Bohrspülverfahren verlegt – also unter der Erde, ohne den Boden aufzureißen. Das Verfahren ist aufwendig, reduziert aber Eingriffe in geschützte Landschaftsbereiche des Naturschutzgebietes „Elbtalaue“, dient dem Schutz von alten Eichen und ermöglicht die Kreuzung des Grenzflusses Rögnitz. Der Verdichter in Benz befindet sich im Bau. Im März 2024 sollen die Arbeiten von HanseGas, Teil der HanseWerk-Gruppe, abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt werden dann täglich ca. 65.000 kW/h mehr grüne Energie im Netz sein.

Die HanseGas GmbH

In vielen Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns und Teilen Brandenburgs ist die HanseGas GmbH, eine Tochter der HanseWerk AG, der Gasnetzbetreiber. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens betreuen von zwölf Standorten aus rund 4.500 Kilometer Gasleitungen und stellen so eine zuverlässige und sichere Energieversorgung sicher.

HanseGas wird bis 2030 klimaneutral sein. In einem mehrstufigen Prozess wird das Unternehmen dazu Liegenschaften, Fuhrpark und Gasnetzbetrieb klimaneutral stellen. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen im sozialen und kulturellen Bereich sowie in Sportprojekten. Außerdem investiert HanseGas in Mecklenburg-Vorpommern – ob über die Ausbildung junger Menschen oder die Beauftragung von regionalen Dienstleistungen.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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